Neu bei uns: Launhardt GmbH

Die Launhardt GmbH ist ein produzierendes Unternehmen, das 1997 von Herrn Erich Launhardt gegründet wurde. Die Kernkompetenz lag zunächst in der Verarbeitung von Thermoplasten durch Extrusion und Spritzguss. Zu den typischen Produkten zählen kunststoffbeschichtete Stahlklemmen, Aktenhefter und Nasenbügel.

Im Jahr 2019 traten die beiden Söhne Martin und Christian Launhardt in das Unternehmen ein. Durch seine Rolle als Impulsgeber und die Erfahrungen aus seiner Promotion im Bereich des Selektiven Lasersinterns legte Dr. Martin Launhardt den Grundstein für ein neues Geschäftsfeld innerhalb des Unternehmens:

- Industrieller 3D-Druck im Pulverbettverfahren
- Entwicklung neuer innovativer Pulverwerkstoffe für den 3D-Druck

Seit 2021 führen Martin und Christian Launhardt das Unternehmen. Seitdem wurde der Bereich 3D-Druck deutlich ausgebaut. Dabei entstanden und etablierten sich unter anderem die Marken:

- PowderMonkeys
- SpheroFlex

Was bietet Launhardt

Bei Launhardt ist man überzeugt, dass Entwicklung und Forschung eng mit der Produktion verbunden sein müssen. Dadurch können neue Materialien, Produkte, Fertigungs- und Nachbearbeitungsverfahren schnell und unkompliziert integriert werden. 

Lösungen finden

Bei Launhardt arbeiten Techniker, Ingenieure, Produktionsmitarbeiter und kaufmännische Angestellte gemeinsam an individuellen Kundenlösungen.

- Entwicklung neuer CAD-Daten
- Reverse Engineering und Optimierung bestehender Bauteile für die Serienfertigung
- Aufbau kompletter Produktionsketten inklusive externer Zulieferer
- Wirtschaftliche Herstellung von Kunststoffbauteilen 

Wirtschaftlicher 3D-Druck bei Launhardt

Im Bereich 3D-Druck setzt Launhardt hauptsächlich auf den Pulverbett-3D-Druck (Powder Bed Fusion, PBF). Verfahren wie das Selektive Lasersintern (SLS) oder High Speed Sintering (HSS) bieten optimale Voraussetzungen für die wirtschaftliche Serienfertigung mittels 3D-Druck.  

Um diese Verfahren wirtschaftlich und gleichzeitig mit gleichbleibend hoher Qualität einsetzen zu können, entwickelt Launhardt eigene Fertigungsschritte, Anlagen und Technologien und arbeitet mit zahlreichen Partnern wie Ossberger, Voxeljet oder dem Fraunhofer IPA zusammen.

Polyamid 12 (PA12) bietet einen kostengünstigen Einstieg in den industriellen 3D-Druck. Das Material zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Temperaturbeständigkeit und sehr hohe Präzision aus. Die hergestellten Bauteile können zudem mechanisch oder chemisch geglättet und eingefärbt werden.

Innovative neue Materialien für den 3D-Druck von Launhardt

Neben Pulvern auf Basis von Polyamid 12 steigt die Nachfrage nach weiteren Werkstoffen für elastische Bauteile. Mit herkömmlichen Pulverherstellungsverfahren ist die Produktion sehr weicher elastischer Materialien jedoch schwierig. Deshalb war es bislang nicht möglich, TPU mit einer Shore-Härte unter A80 für das SLS-Verfahren anzubieten. Wo andere an ihre Grenzen stoßen, geht Launhardt einen Schritt weiter.

So bietet Launhardt 3D-gedruckte TPU-Bauteile mit Shore-Härten von A85, A75, A65 bis hin zu A55 an.  

Nachbearbeitung

Alle im 3D-Druck hergestellten Bauteile werden umfassend nachbearbeitet. Der Prozess beginnt mit dem Entpulvern, reicht über Strahlglätten oder Gleitschleifen zur Oberflächenverbesserung bis hin zum Einfärben, chemischen Glätten und zur Funktionalisierung der Bauteile.

Bevor ein Bauteil die Produktion bei Launhardt verlässt, wird es einer umfassenden Qualitätskontrolle unterzogen. Ergänzend zur ISO-9001-Zertifizierung setzt das Unternehmen auf hohe Qualitätsstandards, praxisnahe Prüfmethoden und eine lückenlose Dokumentation aller Prozessschritte.

Entwicklungen bei Launhardt

Neben eigenen Entwicklungsprojekten nutzt Launhardt die Möglichkeiten seines Netzwerks sowie die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Industriepartnern, um neue Herausforderungen effizient zu lösen. Das Unternehmen beteiligt sich dabei an staatlich geförderten Forschungsprojekten und arbeitet gemeinsam mit Partnern an der Entwicklung neuer innovativer Kunststoffpulver für den industriellen 3D-Druck.

Im Fokus stehen dabei die Marktanforderungen, die technische Umsetzbarkeit und die wirtschaftliche Rentabilität. Ein aktueller Forschungsschwerpunkt ist die Verbesserung der Wiederverwendbarkeit halogenfreier und flammgeschützter

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