Anwendungsgebiete des 3D-Drucks
3D-Druck – auch additive Fertigung genannt – wird heute in vielen Branchen eingesetzt: vom Funktionsprototyp über Werkzeugeinsätze und Kupferbauteile bis zum Serien- und Ersatzteil. Auf dem PROTIQ Marketplace fertigen über 40 Hersteller Bauteile in über 12 Verfahren aus über 160 Materialien. PROTIQ selbst fertigt vor allem im selektiven Lasersintern (SLS) und selektiven Laserschmelzen (SLM) – auch mit reinem Kupfer.
Hier finden Sie über 25 Anwendungsgebiete – sortiert nach Entwicklungsphase, nach Bauteil und nach Branche – sowie die passenden Verfahren und Antworten auf häufige Fragen.
Ihre 3D-Daten sind schon fertig?
Laden Sie Ihr Bauteil hoch: Die Daten werden automatisch geprüft, und Sie sehen sofort Preise verschiedener Hersteller.
Bauteil bestellen- 40+ Hersteller auf dem PROTIQ Marketplace
- 160+ Materialien aus Kunststoff, Metall und mehr
- über 12 Verfahren – vom 3D-Druck bis zu CNC und Spritzguss
- 1 bis Serie vom Prototyp bis zur Serienfertigung
Alle Anwendungsgebiete im Überblick
Sie wissen schon, wonach Sie suchen? Hier geht es direkt zur ausführlichen Seite.
Entwicklung & Fertigung
Vom Prototyp zur Serie: Wofür eignet sich 3D-Druck in der Produktentwicklung?
Funktionsprototypen entstehen direkt aus 3D-Daten – ohne Werkzeug und mit wenig Aufwand bei Änderungen. Das verkürzt Entwicklungszeiten und die Time-to-Market. Mit Urmodellen und Formeinsätzen schlägt der 3D-Druck die Brücke zu Gießverfahren, und auch Kleinserien und Serienbauteile lassen sich additiv fertigen.

Prototypenbau
Funktionsprototypen und Muster aus technischen Kunststoffen – mit Filmscharnieren und Rasthaken – sowie Leichtbaustrukturen aus Metall.
Mehr erfahren
Urmodelle und Formeinsätze
Detailgetreue Urmodelle aus Stereolithographie (SLA) oder PolyJet für Gießverfahren sowie Formeinsätze aus Kunststoff für das Spritzgießen.
Mehr erfahren
Serienfertigung
Von der Kleinserie bis zur Serie: Multimaterial-Bauteile von gummielastisch bis hart sowie Metallbauteile wie Federelemente oder Kupferkontakte.
Mehr erfahrenBauteile & Funktionen
Welche Bauteile lassen sich 3D-drucken?
Additive Fertigung spielt ihre Stärken bei Bauteilen mit komplexer Innengeometrie aus: Induktoren, Stromschienen und Wärmetauscher aus Kupfer, Werkzeugeinsätze mit konturnaher Kühlung oder Dichtungen aus flexiblem TPU. Auch Ersatzteile, Gewinde und funktionale Oberflächentexturen lassen sich direkt aus 3D-Daten fertigen.

Induktoren
Passgenaue Kupferinduktoren für das Induktionshärten – auch in Geometrien, die durch Biegen und Löten nicht herstellbar sind.
Mehr erfahren
Werkzeugbau
Spritzgießwerkzeugeinsätze aus Aluminium, Kupfer und Stahl mit konturnaher Kühlung – für kürzere Zykluszeiten. Stahleinsätze erreichen bis zu 52 HRC.
Mehr erfahren
Stromschienen
Stromschienen (Busbars) aus Kupfer direkt in der Endform – ohne Stanz- und Biegewerkzeuge und innerhalb weniger Tage.
Mehr erfahren
Wärmetauscher
Komplexe Kühlkanäle und kompakte Bauformen aus Kupfer oder Aluminium für eine optimierte Wärmeübertragung.
Mehr erfahren
Dichtungen
Gummidichtungen aus TPU oder silikonähnlichem Material – eine flexible Alternative zu spritzgegossenen Dichtungen.
Mehr erfahren
Gewinde
Gewinde direkt im Druck erzeugen oder nachträglich schneiden – und welche Alternativen es für Schraubverbindungen gibt.
Mehr erfahren
Ersatzteile
Passgenaue Ersatzteile für ältere Geräte, Maschinen oder Fahrzeuge – auf Basis von 3D-Daten und unabhängig von Lagerbestand.
Mehr erfahren
Messer
Messer aus Edelstahl im selektiven Laserschmelzen (SLM) – mit individuellem Design und integrierten Strukturen.
Mehr erfahren
Lithophane
Bilder als Kunststoffrelief, das erst im Gegenlicht sichtbar wird – zum Beispiel als Visitenkarte.
Mehr erfahren
Oberflächentexturen
Texturen für bessere Griffigkeit oder weniger Spiegelung – direkt im Druck integriert, etwa mit Multi Jet Fusion.
Mehr erfahrenBranchen
In welchen Branchen wird 3D-Druck eingesetzt?
3D-Druck ist in der Industrie längst mehr als Prototypenbau: Luft- und Raumfahrt, Medizin- und Dentaltechnik und Rechenzentren nutzen additive Fertigung für Leichtbau, Kühlung und individuelle Komponenten. Hinzu kommen Bereiche wie Oldtimer-Restaurierung, Architektur, Schmuck oder Gastronomie, in denen Einzelstücke und Personalisierung zählen.

Zahnschienen
PROTIQ fertigt Zahnschienen im selektiven Lasersintern (SLS) aus dem biobasierten Kunststoff PA11.
Mehr erfahren
Architektur
Detailgetreue Architekturmodelle in kurzer Zeit – meist aus PA11 oder PA12 im SLS-Verfahren.
Mehr erfahren
Gastronomie
Personalisierte Waffeleisen, Brandeisen mit eigenem Logo oder individuelle Keksausstecher – in Metall oder Kunststoff.
Mehr erfahren
Messemodelle
Detailgetreue Exponate und Anschauungsmodelle, die Produkte und komplexe Details am Messestand sichtbar machen.
Mehr erfahrenModellbau
Detailtreue Bauteile für Miniaturen, Modelle und technische Prototypen – ohne teure Gussformen.
Mehr erfahren
Rechenzentren
Kühlkörper, Stromschienen und Verbindungselemente aus Kupfer für effizientere Kühlung und schnelle Verfügbarkeit.
Mehr erfahren
Orthopädieschuhtechnik
Schuhleisten aus dem SLS-Verfahren verkürzen die Maßanfertigung. Mit dem kostenlosen Leisten-Konfigurator modellieren Sie Leisten direkt online.
Mehr erfahren
Luft- und Raumfahrt
Komplexe Leichtbauteile mit optimiertem Materialeinsatz – aus Werkstoffen wie Aluminium, Inconel oder Hochleistungskunststoffen.
Mehr erfahren
Medizintechnik
Hilfsmittel, Instrumente und OP-Werkzeuge entstehen passgenau und schnell auf Basis von 3D-Daten.
Mehr erfahren
Oldtimer
Seltene oder nicht mehr produzierte Ersatzteile werden auf Basis von 3D-Daten originalgetreu nachgefertigt – in Kunststoff oder Metall.
Mehr erfahren
Schmuck
Einzelstücke wie Manschettenknöpfe oder Gürtelschnallen aus Edelstahl, gefertigt im selektiven Laserschmelzen (SLM).
Mehr erfahren
Brillen
Leichte, robuste Brillengestelle in vielen Formen – individuell an Träger und Design angepasst.
Mehr erfahrenWelche Vorteile bietet 3D-Druck gegenüber konventioneller Fertigung?
Additive Verfahren bauen Bauteile Schicht für Schicht direkt aus 3D-Daten auf. Dadurch sind Hinterschneidungen, Hohlräume und innenliegende Kanäle möglich, die beim Fräsen, Bohren oder Biegen an Grenzen stoßen – und es wird kein Werkzeug benötigt. Das macht 3D-Druck besonders wirtschaftlich für Prototypen, Einzelteile und Kleinserien.
Konstruktionsfreiheit
Komplexe Geometrien, innenliegende Strukturen und konturnahe Kühlkanäle lassen sich in einem Bauteil umsetzen.
Schnell ohne Werkzeug
Prototypen entstehen direkt aus 3D-Daten. Änderungen am Entwurf werden einfach im 3D-Modell umgesetzt – das verkürzt die Time-to-Market.
Leichtbau & Funktionsintegration
Topologieoptimierte Bauteile sparen Gewicht – bei Spritzgießwerkzeugen bis zu 75 % – und vereinen mehrere Funktionen in einem Teil.
Wirtschaftlich in kleinen Stückzahlen
Einzelteile, Kleinserien und Ersatzteile werden bei Bedarf gefertigt – ohne Mindestmengen aus der Werkzeugfertigung und ohne Lager.
Verfahren & Materialien
Welches 3D-Druck-Verfahren passt zu welcher Anwendung?
Kunststoffbauteile für Prototypen und Funktionsteile entstehen meist im selektiven Lasersintern (SLS), Metallbauteile aus Kupfer, Aluminium oder Edelstahl im selektiven Laserschmelzen (SLM). Für feine Details und transparente Teile eignen sich Stereolithographie (SLA) und PolyJet. Die Übersicht zeigt typische Kombinationen.
| Anwendung | Typisches Verfahren | Werkstoffe (Beispiele) |
|---|---|---|
| Funktionsprototypen, Gehäuse, Vorrichtungen | Selektives Lasersintern (SLS) | Technische Kunststoffe wie PA12 und PA11 |
| Zahnschienen, Schuhleisten, Architekturmodelle | Selektives Lasersintern (SLS) | PA11, PA12 und weitere Kunststoffe |
| Dichtungen und flexible Teile | u. a. Selektives Lasersintern (SLS) | TPU, silikonähnliche Materialien |
| Induktoren, Stromschienen, Kühlkörper, Wärmetauscher | Selektives Laserschmelzen (SLM) | Kupfer, für Wärmetauscher auch Aluminium |
| Spritzgießwerkzeugeinsätze | Metall-3D-Druck | Stahl, Aluminium, Kupfer |
| Messer und Schmuck | Selektives Laserschmelzen (SLM) | Edelstahl |
| Urmodelle und transparente Bauteile | Stereolithographie (SLA), PolyJet/MultiJet Modeling | Harze, auch transparent |
| Multimaterial-Bauteile von gummielastisch bis hart | PolyJet/MultiJet Modeling | Kombinierte Harze (Digital Materials) |
| Bauteile mit Oberflächentexturen | z. B. Multi Jet Fusion (MJF) | Kunststoffe |
Welche Verfahren und Materialien für Ihr Bauteil infrage kommen, sehen Sie nach dem Upload direkt im Konfigurator. Andere Kombinationen können Sie jederzeit bei uns anfragen.
↑ Zur ÜbersichtSo setzen Sie Ihre Anwendung um
Mit fertigen 3D-Daten erhalten Sie auf dem PROTIQ Marketplace sofort Preise und Produktionszeiten verschiedener Hersteller und bestellen direkt online. Für Serien, technische Zeichnungen oder besondere Anforderungen stellen Sie eine Projektanfrage.
- 3D-Daten hochladen Ihre Datei wird automatisch geprüft, zum Beispiel ob das Bauteil in den Bauraum passt.
- Material und Hersteller wählen Sie vergleichen Preise und Produktionszeiten und entscheiden selbst, wer fertigt.
- Bestellen oder anfragen Bestellen Sie direkt online – oder stellen Sie eine Projektanfrage für individuelle Angebote.
Häufige Fragen zu Anwendungen des 3D-Drucks
In welchen Branchen wird 3D-Druck eingesetzt?
3D-Druck wird unter anderem in der Luft- und Raumfahrt, der Medizin- und Dentaltechnik, im Werkzeug- und Formenbau, in der Elektrotechnik und in Rechenzentren eingesetzt. Hinzu kommen Ersatzteile für Oldtimer, Architektur, Modellbau, Schmuck und Gastronomie. Auf dem PROTIQ Marketplace fertigen über 40 Hersteller für diese Anwendungen.
Eignet sich 3D-Druck auch für die Serienfertigung?
Ja. Kleinserien und Serienbauteile lassen sich additiv fertigen, vor allem wenn Bauteile komplex, individuell oder in wechselnden Varianten benötigt werden. Für große Stückzahlen einfacher Teile sind Verfahren wie Spritzgießen oft wirtschaftlicher. Für Serien nutzen Sie die Projektanfrage und erhalten individuelle Angebote.
Welche Materialien gibt es für den 3D-Druck?
Auf dem PROTIQ Marketplace stehen über 160 Materialien zur Auswahl – darunter Kunststoffe wie PA12, PA11 und TPU sowie Metalle wie Edelstahl, Aluminium und Kupfer. Welche Materialien für Ihr Bauteil infrage kommen, zeigt der Konfigurator nach dem Upload.
Kann ich Ersatzteile 3D-drucken lassen?
Ja. Liegen 3D-Daten des Bauteils vor, lassen sich Ersatzteile passgenau und bei Bedarf fertigen – auch für ältere Geräte, Maschinen oder Fahrzeuge, für die es keine Originalteile mehr gibt.
Was kostet ein 3D-gedrucktes Bauteil?
Der Preis hängt von Material, Verfahren, Bauteilgröße und Stückzahl ab. Auf dem PROTIQ Marketplace laden Sie Ihre 3D-Datei hoch und sehen sofort die Preise verschiedener Hersteller. Konto und Preisberechnung sind kostenlos.
Woran erkenne ich, ob mein Bauteil für den 3D-Druck geeignet ist?
Beim Upload prüft der PROTIQ Marketplace Ihre Daten automatisch, zum Beispiel auf den Bauraum des Verfahrens. Bei Fragen zu Konstruktion, Material oder Verfahren berät Sie das Team des PROTIQ Marketplace persönlich.
↑ Zur Übersicht

Deutsch
English
Italiano


