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Verfahren

Selektives Laserschmelzen für Metalle


Das selektive Laserschmelzen ist eine Technik, die 3D-Objekte mithilfe von Hochleistungs- Laserstrahlen erstellt. Bei diesem schichtaufbauenden, pulverbettbasierten Verfahren wird Metallpulver lokal verschmolzen.

Im Prozess wird über eine Rakel (oder eine Kombination mehrerer Rakeln) eine dünne Schicht Pulver über die Bauebene aufgetragen. Der Bauraum ist mit Schutzgas gefüllt und nicht beziehungsweise kaum beheizt. Ein Laser schmilzt mit Temperaturen von bis zu 1.250° C im Laserfokus das Metall lokal an den Stellen auf, an denen ein Bauteil entstehen soll. Durch den großen Temperaturunterschied zwischen der Bauebene und dem bereits erkalteten Bauteil kann es bei unsachgemäßer Prozessführung zu unerwünschten Effekten kommen, wie beispielsweise dem Verzug des Bauteils, Verbrennungen und dem sogenannten Curling, ein Hochbiegen der Bauteilkanten. Um dies zu vermeiden, werden die Bauteile durch eine Stützstruktur fest mit der Grundplatte verschweißt. Diese Stützstruktur muss später manuell entfernt werden. Das überschüssige Material kann durch Sieben aufbereitet und wiederverwendet werden.

Allgemeine Informationen

  • Wanddicken ab 0,3 mm
  • Schichtdicke 20 μm, 40 μm, 50 μm
  • Oberflächenrauheit Ra 2,5 - -
  • Härte bis 52 HRC (Härteprozess)
  • Verfügbarer Bauraum: bis 250 mm x 250 mm x 300 m-
  • Toleranzen: +/- 0,7%, min. 0,05mm

Vorteile

  • Dichte Funktionsprototypen aus Stahl, Edelstahl, Aluminium oder Kupfer
  • Hohe mechanische Belastbarkeit
  • Gute Eignung für Spritzgießwerkzeuge
  • Konturnahe Kühlung / Temperierung
  • Lange Haltbarkeit des Materials
  • Verwendung von Altpulver möglich
  • Wärmebehandlung / Härten möglich

Einschränkungen

  • Leicht raue Oberfläche
  • Oberflächenbearbeitung für Spritzgießwerkzeuge und Ähnliches notwendig

Vorteil von SLM-Werkzeugeinsätzen mit konturnaher Kühlung

Steigerung der Bauteilqualität durch

  • Verringerung von Verzügen
  • Verringerung von Einfallstellen
  • Zykluszeitreduktion um durchschnittlich ca. 30 Prozent und mehr

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Lasersintern


Lasersintern, LS, ist eine Technik, die Laser als Energiequelle verwendet, um 3D-Objekte zu erstellen. Im Prozess wird über eine Rakel, eine Kombination mehrerer Rakeln oder eine Rolle eine dünne Schicht Pulver über der Bauebene aufgetragen. Die Schichtdicken liegen je nach Auflösung und Anlage zwischen 0,05 mm und 0,15 mm. Sobald die Schicht aufgetragen ist, wird das Pulver bis knapp unter den Schmelzbereich erwärmt und lokal an den Stellen, an denen ein Bauteil entstehen soll, mit einem Laser aufgeschmolzen. Danach senkt sich die Bauplattform um eine Schichtdicke ab und der Prozess beginnt erneut.

Allgemeine Informationen

  • Wanddicken ab 0,45 mm
  • Schichtdicken 60 μm und 100 μm
  • Verfügbarer Bauraum: bis 700 mm x 380 mm x 580 mm
  • Toleranzen: ± 0,7 %, min. 0,05 mm

Vorteile

  • Keine Stütz-Geometrien oder -Materialien nötig
  • Funktionsmodelle aus verschiedenen technischen Kunststoffen
  • Eigenschaften ähneln spritzgegossenen Objekten
  • Lebensmittelechtheit des Materials
  • Lange Haltbarkeit des Materials
  • Größtmögliche konstruktive Freiheit, da keine Supportstrukturen entfernt werden müssen
  • Bauteile gut lackier- und färbbar

Einschränkungen

  • Leicht raue Oberfläche (durch Pulverkorngröße)
  • Mittlere Detailabbildung
  • Bauteile können im Laufe der Zeit etwas vergilben, wenn ihre Oberfläche nicht behandelt wird

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Stereolithographie


Stereolithographie, SLA, wird weithin als das erste 3D-Druckverfahren anerkannt. SLA ist ein laserbasiertes Verfahren, das mit Photopolymer-Harzen arbeitet. Das Ergebnis sind sehr präzise Bauteile. Das Photopolymer wird in Schichtdicken von 0,025 – 0,25 mm lokal mit UV-Licht ausgehärtet. Nachdem eine Schicht komplett belichtet wurde, senkt die Maschine die Bauplattform im Harzbad um exakt eine Schichtdicke ab, die Oberfläche wird daraufhin komplett benetzt und der Belichtungsprozess startet erneut. Dies wird fortgesetzt, bis das Objekt hergestellt ist. 

Nach Belichtung der letzten, obersten Schicht wird die Plattform zum Abtropfen aus dem Bad gefahren, wodurch sich die Bauteile entnehmen lassen.

Um ein Abtrennen der Bauteile zu ermöglichen und Hinterschnitte in Z-Richtung zu gewährleisten, werden Stützstrukturen verwendet. Diese müssen manuell entfernt werden. Zusätzlich werden die Bauteile beispielsweise durch Aceton oder Isopropanol chemisch gereinigt und im UV-Schrank nachgehärtet.

Allgemeine Informationen

  • Wanddicken ab 0,1 mm in x- und y-Richtung
  • Schichtdicke 50 μm, 100 μm und 125 μm
  • Verfügbarer Bauraum: bis 1500 mm x 750 mm x 550 mm
  • Toleranzen: +/- 0,3 %, min. +/- 0,05 mm

Vorteile

  • Höchste Detailabbildung und Genauigkeit in Kunststoff
  • Beste Oberflächengüte in Kunststoff
  • Gute Nacharbeitsmöglichkeiten

Einschränkungen

  • Bauteile sind etwas spröde und nur bedingt UV-beständig
  • Eingeschränkte geometrische Freiheit, da Stützstruktur entfernbar sein muss

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PolyJet/MultiJet


Beim PolyJet oder MultiJet Modeling, MJM, werden flüssige Acryl Photopolymere über einen Druckkopf schichtweise aufgetragen und über UV-Lampen ausgehärtet. Der Druckkopf bewegt sich während des Vorgangs in definierten Bahnen über die Plattform, bis eine komplette Schicht gedruckt ist. Die UV-Lampen befinden sich direkt am Druckkopf. Die Intensität ist so geregelt, dass die oberste Schicht nicht komplett aushärtet, so dass eine Verbindung zu unteren Schichten gewährleistet wird. Sobald die letzte Schicht gedruckt ist, fahren die UV-Lampen mehrfach über das Bauteil, um es komplett auszuhärten.

Allgemeine Informationen

  • Wanddicken ab 0,2 mm
  • Schichtdicke 16 μm 32 μm
  • Verfügbarer Bauraum: bis 342 mm x 342 mm x 200 mm
  • Toleranzen: +/- 0,5%, min. 0,05mm

Vorteile

  • Große Materialvielfalt
    • Transparente Materialien
    • Von gummielastisch bis hart durch Mischungen einstellbar
  • Verbundmaterialien herstellbar
  • Hohe Genauigkeit und Oberflächenqualität
  • Einfache Handhabung
  • Material wird nur an den Stellen aufgetragen, an denen ein Bauteil entstehen soll
  • Sehr schnelles Verfahren, da keine Aufheiz- und Abkühlzeiten benötigt werden
  • Schichtdicken ab 0,016 mm verringern den Treppenstufeneffekt
  • Für einfachste Konturen und niedrige Stückzahlen lassen sich Spritzgießwerkzeugeinsätze (Kavitäten) drucken, die mit Standard-Spritzgießmaterial abgeformt werden können. Die Eignung für diesen Prozess ist dabei abhängig vom eingesetzten Serienmaterial und der geometrischen Komplexität des Objekts

Einschränkungen

  • Geringere Temperaturbeständigkeit
  • Materialien leicht spröde
  • Materialien nicht UV-beständig (Versprödung und Verfärbung möglich)
  • Einschränkungen in der geometrischen Freiheit, da Stützmaterial mit Wasserstrahl entfernbar sein muss (Zugänglichkeit, Beschädigungsgefahr)

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Keramik 3D-Druck

Das additive Fertigungsverfahren Lithography-based Ceramic Manufacturing (LCM) dient zur Herstellung von keramischen Bauteilen mit hoher Präzision und einer glatten Oberfläche. Die Grundlage für die hochleistungsfähige technische Keramik bildet eine Keramikpulver-Monomer-Suspension. Mit dieser wird schichtweise ein sogenannter Grünkörper aufgebaut und unter UV-Licht ausgehärtet. Der Grünkörper wird anschließend einer thermischen Behandlung von bis zu 1600 °C unterzogen. Die als Hilfsstoffe eingesetzten Photopolymere werden darauf folgend beim Entbindern entfernt und die keramischen Partikel werden im abschließenden Sinterprozess verdichtet.

Allgemeine Informationen

  • Wanddicken bis 4 mm
  • Bauteile bis 61 mm x 34,5 mm x 117 mm können in einem Stück hergestellt werden
  • Toleranzen: ± 1 %, min. 0,032 mm, max. 0,1mm

Vorteile

  • hochpräzise Bauteile mit glatter, glänzender Oberfläche
  • Säure, Lauge und Hitze resistent
  • hoher E-Modul bei hohen Temperaturen
  • gute elektrische Isolationseigenschaften
  • für komplexe Kleinstbauteile geeignet
  • Biokompatibilität
  • Werkstücke in Serienqualität

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FAQ

WAS IST ADDITIVE MANUFACTURING BZW. 3D-DRUCK?

Technisch gesehen fasst der Begriff Additive Manufacturing – die additive bzw. generative Fertigung – mehrere Verfahren zusammen, die Bauteile direkt aus 3D-Daten herstellen. In der Praxis kommt Additive Manufacturing einer Revolution gleich:

  1. Es bietet große Freiheit
    Mit den unterschiedlichen Verfahren können Produkte hergestellt werden, die zuvor nicht – oder nur schwer – realisierbar waren. Insbesondere wenn es um die Umsetzung komplexer interner Strukturen geht, sind additive Fertigungsverfahren anderen Technologien weit überlegen. Dasselbe gilt auch für Legierungen: Dank Additive Manufacturing können heute metallische Werkstoffe miteinander verbunden und so die Grenzen konventioneller Verfahren überwunden werden. 
  2. Es fördert Innovation
    Schon jetzt sind viele Objekte, die wir heute nutzen, einzig durch Additive Manufacturing möglich geworden. Täglich kommen neue Materialien auf den Markt – mit hoch leitfähigem Kupfer hat PROTIQ hier seinen ersten Beitrag geleistet. Mit neuen Materialien und Verfahren werden auch in Zukunft Objekte geschaffen und Einsatzgebiete erschlossen, die heute noch nicht denkbar sind.
  3. Es verkürzt Produktions- und Logistikprozesse
    Mit generativen Fertigungsverfahren verkürzt sich der Abstand zwischen der Entwicklung und der ersten Verwendung eines Produktes beträchtlich. Der Grund dafür liegt in der Beseitigung mehrerer Produktionsschritte: Was zuvor in aufeinander aufbauenden Verfahren, teils mit unterschiedlichen Anlagen, langwierig produziert wurde, wird nun – im besten Fall – innerhalb eines Arbeitsschrittes hergestellt. Und das in einer einzigen Maschine.

Wie ein Additive Manufacturing-Prozess im Detail aussieht, erfahren Sie in den Videos zu unseren vier Produktionsverfahren.

Zum Einstieg in das Additive Manufacturing bieten wir Ihnen sowohl Grundlagen- als auch weiterführende Schulungen an – zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse.

Was ist der Treppenstufeneffekt?

Die Herstellung im Additive Manufacturing ist in der Regel durch einen schichtweisen Aufbau geprägt. Je nach Anlagenauflösung, Schichtdicke und Baurichtung kann daher ein Effekt auftreten, der den Stufen einer Treppe ähnelt:

Wie erstelle ich eine geeignete Datei, um bei PROTIQ drucken zu können?

Grundsätzlich kann PROTIQ mit allen gängigen 3D-Dateiformaten arbeiten. Das bedeutet, Sie können eine beliebige Software zur Herstellung Ihrer 3D-Datei nutzen. Selbstverständlich drucken wir auch Dateien, die Sie nicht selbst erstellt haben, beispielsweise aus frei erhältlichen und unter der Creative-Commons-Lizenz stehende bzw. käuflich erworbene Dateien. Diese Dateiformate kann PROTIQ konkret verarbeiten:

stl, OBJ, 3DM, 3DS, ACIS, VRML, ZPR, PLY, DXF, AMF, Sketch-Up, CATIA V4, CATIA V5, IGES, VDA, ProE, UG/ Parasolid, STEP, ACIS SAT, Solidworks, JT, VDA, FBX, Collada

Für diese Formate kalkulieren wir für Sie online umgehend einen Preis. Weitere Formate sind auf Anfrage möglich.

Bieten Sie mir auch Hilfe bei der Erstellung einer geeigneten Datei an?

In einem Wort: Ja. Unser Team hat jahrelange Erfahrung im gesamten Additive Manufacturing-Bereich und berät seine Kunden ausführlich zu verschiedenen Aspekten des 3D-Drucks und des Reverse Engineerings. Treten Sie einfach mit uns in Kontakt, wir helfen gern.

Welche Dateiformate können von PROTIQ verarbeitet werden?

Für diese Formate kalkulieren wir für Sie online umgehend einen Preis. Weitere Formate sind auf Anfrage möglich.

stl, OBJ, 3DM, 3DS, ACIS, VRML, ZPR, PLY, DXF, AMF, Sketch-Up, CATIA V4, CATIA V5, IGES, VDA, ProE, UG/ Parasolid, STEP, ACIS SAT, Solidworks, JT, VDA, FBX, Collada

Gibt es eine Maximalgröße für Upload-Dateien?

Die Datei sollte eine Größe von 50 MB nicht überschreiten. Für größere Dateien stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne einen sicheren FTP-Server zur Verfügung.

Gibt es Größenbeschränkungen für zu druckende Objekte?

Ja, gibt es. Die herstellbare Größe ist abhängig vom genutzten Verfahren. PROTIQ prüft die Daten automatisch. Ist das Objekt zu groß oder zu klein für das Verfahren, wird Ihnen dies angezeigt. Sie haben dann die Möglichkeit, sowohl die Größe des Objekts als auch das Verfahren oder Material zu ändern.

Gibt es eine Begrenzung in der Stückzahl?

Bezüglich der bestellbaren Stückzahl gibt es keinerlei Begrenzung.

Wie lassen sich verschiedene Dateiformate konvertieren, damit sie bei PROTIQ nutzbar werden?

Am besten exportieren Sie Ihre Datei in ein Format, das wir verarbeiten können. Falls dies nicht möglich ist, können Sie einen Konverter nutzen. Es gibt einige kostenlose Programme, die diesen Zweck erfüllen.

Wie dick muss ein Objekt sein, damit es solide ist?

Wie dünn eine Wand sein darf bzw. wie dick sie sein muss, ist vom Material und dem Verfahren abhängig und wird von PROTIQ automatisch geprüft. Sollte ein Objekt nicht druckbar sein, wird Ihnen dies angezeigt. Sie können dann entscheiden, ob Sie das Objekt trotzdem in den vorliegenden Spezifikationen drucken wollen.

Welche Materialien bieten Sie an?

Wir bieten folgende Materialien an: 

  • Werkzeugstahl (MS1 - 1.2709)
  • Edelstahl (PH1 - 1.4540)
  • Edelstahl (1.4542)
  • Edelstahl (1.4404)
  • Aluminium (AlSi9Cu3)
  • Aluminium (AlSi10Mg)
  • Inconel (IN625)
  • Inconel (IN718)
  • CobaltChrom (CoCrW)
  • Kupfer (RS-Kupfer)
  • Kupfer (CuNi2SiCr)
  • PA11 (PA1101)
  • PA12 (PA2200)
  • PA12 - glaskugelgefüllt (PA3200GF)
  • PA12 - aluminiumgefüllt (Alumide)
  • PA12 - naturfarben (PrimePart PLUS 2221)
  • PA12 - flammgeschützt (PA2241 FR)
  • TPU (TPU X92A-1)
  • PEK (PEEK HP3) VeroClear
  • VeroWhite+
  • Digital ABS
  • DM 9840
  • DM 9850
  • DM 9860
  • DM 9870
  • DM 9885
  • DM 9895
  • TangoBlack+
  • VisiJet Tough
  • VisiJet Clear
  • VisiJet HiTemp

Weitere Informationen zu unseren Materialen finden Sie hier.

Welche Arten von Objekten haben Sie bisher gedruckt? Gibt es Beispiele für Ihre Arbeit?

Das PROTIQ Team arbeitet seit vielen Jahren sowohl für die verschiedenen Bereiche der Phoenix Contact Gruppe als auch für andere Unternehmen. Beispielobjekte präsentieren wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch.

Kann ich bewegliche Elemente herstellen lassen?

Ja. Wir stellen bewegliche Teile je nach Komplexität in einem Druckvorgang her. Wenn dies aufgrund der Größe oder anderer Faktoren nicht möglich ist, bieten wir Ihnen gerne unseren Modellbauservice oder unsere professionelle Beratung an.

Wie schnell versenden Sie? Wann kann ich mit meinem Objekt rechnen?

Bei Bestellungen innerhalb Deutschlands trifft Ihr Objekt in der Regel ein bis zwei Werktage nach Fertigstellung bei Ihnen ein. Selbstverständlich können Sie auch Expressversand nutzen. In Ausnahmefällen kann die Lieferzeit 2-10 Werktage betragen. Lesen Sie hier mehr zu unseren Versandkonditionen.

Was muss ich bei der Erstellung von STL-Dateien beachten?

Bitte beachten Sie bei der Erstellung von STL-Dateien folgende Informationen bezüglich der Facettierung: Als Angaben können der maximale Abstand der Dreiecke zur Sollkontur sowie der maximale Winkel zur Sollkontur angegeben werden. Der Abstand sollte max. 0,01 mm sein, der Winkel max. 5 °.

Außerdem reparieren wir bei STL-Dateien diese Bereiche automatisch:

  • Mediendichtigkeit
    Alle Flächen im Bauteil müssen ein geschlossenes Volumen ohne Löcher in der Oberfläche bilden. Sollte dies nicht der Fall sein, wird dies von PROTIQ automatisch repariert.
  • Invertierte Normale
    Bei STL-Dateien wird die Oberfläche durch Dreiecke bestimmt. Die Dreiecke verfügen über einen Vektor, der angibt, ob es eine Außen- oder Innenseite darstellt. Wenn diese Vektoren oder Normalen verdreht sind, ist nicht mehr eindeutig erkennbar, wo Material gedruckt werden kann. Auch dies wird von PROTIQ eigenständig korrigiert.

Welchen Mindestabstand muss ich zwischen beweglichen Teilen haben, damit diese auch beweglich sind?

Das ist abhängig von der Geometrie des Objekts: In der Regel sind 0,8 mm Abstand ausreichend. An kleinen und gut zugänglichen Stellen sind in manchen Fällen auch 0,6 mm umsetzbar.

Ihre Website ist „optimiert für industrielle Anforderungen“. Was bedeutet das?

Wir haben den kompletten Prozess dieses Portals – von der Konfiguration bis zur Zahlung – anhand der langjährigen Erfahrung mit Kunden im industriellen Umfeld entwickelt. In Ihrem Konto können Sie beispielsweise mehrere Warenkörbe als Projekte abspeichern. Zudem lassen sich für eine reibungslose Teamarbeit mehrere Anwender mit unterschiedlichen Rechten anlegen (bestellen, Warenkorb anlegen, Warenkorb erweitern, Teile aus dem Warenkorb löschen). 

Im Bereich der Konfiguration erleichtern wir Ihnen die Arbeit unter anderem mit einem komfortablen Baugruppen-Upload. Ein weitreichendes Spektrum an Zahlungsarten rundet unseren Service für Geschäftskunden ab. Zudem hosten wir Ihre Daten auf eigenen Servern, um Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit zu bieten.

Welche Verfahren nutzen Sie zur Herstellung?

Wir nutzen grundsätzlich vier Verfahren zur Herstellung:

  • Lasersintern
  • Stereolithographie
  • PolyJet/MultiJet
  • Selektives Laserschmelzen für Metalle

Mehr über die bei PROTIQ genutzten Verfahren lesen Sie hier.

Kann ich Bauteile mit unterschiedlichen Materialien bzw. Multimaterialbauteile herstellen?

Ja. Zur Herstellung von Multimaterialbauteilen kombiniert das PROTIQ Team verschiedene Werkstoffe und erfüllt dadurch komplexe Anforderungen. Sie können Ihre Objekte in der Härte einstellen, von gummielastisch bis hart. Die Mehrkomponentenbauteile können auf diese Weise unterschiedliche Eigenschaften haben und trotzdem in einem Druckvorgang erstellt werden.

Kann ich Baugruppen hochladen?

Ja. Bitte stellen Sie uns dafür alle erforderlichen CAD-Daten zur Verfügung.

Wie kann ich Sie kontaktieren?

Sie können uns anrufen, eine E-Mal schreiben oder sich von uns ganz bequem zurückrufen lassen.

Kann ich Bauteile für die Serie herstellen?

Ja. Grundvoraussetzung dafür ist, dass die von Ihnen ausgewählten Materialien Ihren Anforderungen entsprechen.

Welche Zahlungsarten akzeptieren Sie?

Wir akzeptieren als Zahlungsarten:

  • Lastschrift
  • Vorkasse
  • Kauf auf Rechnung
  • Kreditkarte
  • PayPal

Wie sieht Ihre Qualitätskontrolle aus?

PROTIQ führt vor der Produktion eine automatische Qualitätskontrolle der Daten durch. Unsere bewährte Testsoftware erledigt kleine Reparaturen eigenständig. Bei größeren Reparaturen werden Sie über die getätigten Änderungen informiert und geben Ihr Einverständnis zur Produktion, bevor Ihr Objekt hergestellt wird. Nach der Produktion durchlaufen alle Objekte eine Qualitätskontrolle. Darüber hinaus wird die Genauigkeit der Anlagen durch regelmäßige Qualitätsmessungen sichergestellt.

Drucken Sie nur oder veredeln Sie die Ergebnisse auch?

Zusätzlich zum Druck bieten wir Ihnen die folgenden Finishing-Verfahren an:

  • Strahlen
  • Schleifen
  • Polieren
  • Fräsen
  • Lackieren (RAL-Farben)
  • Tauchen (Infiltrieren)

Mehr darüber erfahren Sie hier.

3D-Druck Historie

  • 1981

    Charles W. Hull, Gründer und Präsident der 3D-Systems Inc., erfindet die Stereolithographie.

  • 1983

    Die erste Stereolithographie-Versuchsanlage wird erfolgreich gestartet.

  • 1985

    Das erste 3D-Konstruktionsprogramm ist erhältlich.

  • 1986

    Die erste Stereolithographie-Anlage wird zum Patent angemeldet.

  • 1987

    Dr. Charles Deckard, Universität Texas, veröffentlicht das Prinzip des Lasersinterns.

  • 1988

    Erstmals ist eine Stereolithographie-Anlage käuflich zu erwerben.

  • 1988

    Der Amerikaner S. Scott Crump und seine Frau Lisa erfinden das Fused Deposition Modeling.

  • 1991

    Die erste Fused Deposition Modeling-Anlage ist auf dem Markt.

  • 1992

    Das amerikanische Start-up DTM produziert die erste marktreife Selective-Laser-Sintering-Anlage.

  • 1997

    Das selektive Elektronenstrahlschmelzen wird durch ein Team der Chalmers University of Technology in Gothenburg zum Patent angemeldet.

  • 2000

    Das Unternehmen Objet, heute stratasys, führt die Polyjet-Technologie ein.

  • 2002

    Das deutsche Unternehmen Concept Laser verkauft die erste Laser-Cusing-Maschine. Später verbreitet sich der Begriff Selective Laser Melting.

  • 2009

    Der Hersteller EOS aus Krailing in Oberbayern liefert die erste Anlage zur Verarbeitung von Polyetherketon, PEEK HP3, aus.

  • 2010

    Fused Deposition Modeling-Drucker für den Heimbedarf kommen erstmals auf den Markt. Das PROTIQ Team startet mit additiver Fertigung für die Phoenix Contact-Gruppe.

  • 2016

    PROTIQ ruft sein 3D-Druck Portal mit Upload-Funktion ins Leben. Das fundierte Fach- und Praxiswissen macht PROTIQ besonders für B2B-Kunden attraktiv.

Downloads

Damit Sie relevante Informationen und Daten so ablegen können, dass Sie optimal damit arbeiten können, haben wir Ihnen hier alles Wichtige zum Download bereitgestellt. Fehlt Ihnen etwas? Dann kontaktieren Sie uns bitte.


Materialdatenblätter 

Laserschmelzen Laserintern PolyJet/MultiJet Stereolithographie
 

Informationen

How-it-works Flyer Infobroschüre